Fischbilder

Makrelen

Die Makrele

Wissenschaftliche Bezeichnung : Scomber scomber L.

Makrelen

Makrelen

Sie kommen in unsere Nordsee in der Zeit um Juli, je nach Temperatur auch eher. Ein sehr guter Fangplatz ist natürlich die gesamte Nordsee um Helgoland . Wo man Makrelen auch von den Molen aus fangen kann. Tagestouren von Büsum aus mit dem Kutter “MS Blauort” kann ich aus persönlicher Erfahrung empfehlen .Allerdings ist hier meißt eine Anmeldefrist von mehreren Wochen nötig. Auch um die Insel Sylt herum in den tieferen Abschnitten sind gute Fänge möglich.In der Kieler Förde sowie in der Lübecker Bucht und die Gewässer um Fehmarn ab einer Wassertiefe von 20m zählen mit zu den Topstellen in der Ostsee.

Die Makrelen haben eine etwas hörere Körpertemperatur als das sie umgebende Wasser. Während er Winterruhe fressen Makrelen Planton ,im Frühjahr ,nach dem ablaichen, steigt der Nahrungsbedarf stetig an . So das sie sich auf alles stürzen was nicht schneller ist als sie selber. In der Sommerzeit jaden sie vor allem Heringe,Sprotten,Wittlinge, Dorsche und Plattfische oder auch Tobies die nicht älter als 1 bis 2 Jahre sind.

Vor der Nordseeküste werden Makrelen meißt nicht vor Ende Juni Anfang Juli gefangen. Auch in der Ostsee werden sie Mitte Juli erwartet. In Südnorwegen und Jüdländische Küste werden auch hier die Makrelen nicht vor Mitte Juni gefangen.

In der Ostsee und Nordsee werden in der Regel Juni/Juli herum die ersten Makrelen gefangen ,die Saison geht meißt bis Ende September. Die Palette der Köder ist riesig ,zu beginn im Juli beißen Makrelen häufig auf alles was man ihnen anbietet. Kleinere Twisterschwänze, Federn, Fischhaut, Fischfetzen oder kleine Blinker und Spinner. Die herkömmlichen Makrelenpaternoster mit 5 bis zu 8 haken werden am häufigsten auf Angelkuttern benutzt. Wobei es auf einem vollbesetzten Kutter ziemlich problematisch werden kann für einen ungeübten Angler mit einem haufen von Wild gewordenen Makrelen zu hantieren. Wenn sich alle 5 Makrelen einig sind und in eine Richtung abzischen kommt es schon mal vor das der Angler vom Hinterschiff den Angler am Bug des Kahn das Vorfach vertüttelt. :o )) (schon gesehn!!).An windstilleren Tagen sind die Fangaussichten meißtens wesentlich besser als an stürmischen. Die Angelruten sollten nicht zu schwach gewählt werden da 5 bis 6 Makrelen höllisch Dampf drauf haben. Die Schnurstärke kann beruhigt zwischen 0,50 und 0,60mm gewählt werden. Je nach Drift und Strömung werden einfache Wurfbleie oder Pilker ohne Drillinge von 100 bis 500g benutzt.

Keine mir bekannte Schonung. Makrelen werden bis zu 60 cm lang, wobei Patric in Norwegen ein Monstrum von knapp 70 cm fangen konnte. Das Durchschnittsgewicht liegt jedoch bei 500g, Makrelen können aber gut 1000 gr erreichen.

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Dorsch

Der Dorsch

Dorsch

dorsch

Der Dorsch ist ein Räuber, er jagd meißt in Grundnähe auf Fische, Krabben aber auch Würmer und Muscheln gehören zu seiner Beute. Die Monate Oktober bis Dezember sowie Februar (je nach Temperatur) ,März bis Mai sind die besten Monate um von der Küste aus auf Dorsch zu fischen. In diesen Monaten kommen sie in mitteltiefes Wasser zwischen 2 und 5 Meter Wassertiefen sind nun völlig ausreichend. Diese Tiefen sind an einigen Stränden der deutschen Ostsee schon ab Wurfweiten von weniger als 50 Meter zu erreichen. Wenn man sich nun überlegt hat an welchen Strand es gehen soll, sollte (wenn möglich) von einer Düne o.ä der Strand begutachtet werden. Der Dorsch liebt steinigen Grund, Tangfelder , Krautbänke und Muschelkanten mit tiefen Wasser. An den Stränden rund um Fehmarn braucht man nicht lange danach zu suchen ,allerdings sind diese Topplätze meißtens in Wurfweiten um die 100 Meter, nur ein paar liegen darunter. Hierzu zählen Staberdorf, Marinenleuchte, Fehmarnsund, Westermarkelsdorf um nur einige zu nennen. Die Köderpalette für unsere Ostseetiger ist vielfälltig, beginnend mit Wattwürmern zu Seeringelwürmer, Heringsfetzen, Tobiasfischen, Muschelfleisch und Krabben und Garnelen.

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Aalmutter

Die Aalmutter

Aalquappe; Aalputen(Fehmarn); Jelmodder (Föhr); Tug (Helgoland)
Wissenschaftliche Bezeichnung : Zoarces viviparus L.
Ausländische Namen : Dän: Aelekvabbe; Engl.: eelpout,greenbone;
Franz.: loquette; holl.: puitaal; Norw.: alekvabbe, alekone;
Schwed.: Tanglaken,Alkusan

Die Aalmutter bewohnt die flachen Küstenregionen Ost .- und Nordküsten. In der Ostsee dringt der Fisch bis in die äußersten ausgesüßten Bottenseen vor, an der mecklenburgischen Küste ist der Fsich überall häufig. Den Fisch findet man bei uns sehr häufig in der Ostsee um Fehmarn (besonders im Nord und Westteil) .Die Aalmutter ist ein typischer Fisch der Seegrasregion. Der Fisch bevorzugt ruhige, geschützte Buchten, Häfen und die ruhigen Seiten von Buhnen (Miramar,Meeschendorf)

Die Aalmutter gilt als seßhafter Fisch, der keine Wanderungen unternimmt. Der Fisch bevorzugt Gebiete, die seinem Bedürfnis nach Deckung entgegenkommen. An der Ostseeküste sind dies vor allem die Seegrasregionen sowie die Tangfelder auf Geröllplätzen. Beliebte Aufenthaltsorte sind Steinschüttungen am Fuße von Molen und Buhnen und Spundwände , Landungsbrücken (Travemünde) und vertäuten Schiffen. In all diesen Bereichen zählt die Aalmutter sowohl an der Ost.- als auch an der Westküste zu den häufigsten Fischen. Während der Nacht.- und Dämmerungszeiten ziehen die Fische auf kurzen Wegen bis in die flachsten Gebiete. Aber auch am Tage findet man sie im flachen bis 5 m tiefem Wasser in ihren Verstecken. Eigentlich ist die Aalmutter kein Schwarmfisch , so kommt sie doch selten allein ,fast immer wartet ein weiterer Fisch .

Die Aalmutter nimmt ausschließlich tierische Nahrung zu sich. Bevorzugt werden Weichtiere und Würmer, Muscheln, Schnecken und sich häutende Krabben und Krebse.

Aalmuttern lassen sich ganzjährig fangen. in der warmen Jahreszeit leben sie oft zusammen mit den Aalen in unmittelbarer Ufernähe, oft im flachsten Wasser. Wenn es kälter wird, ziehen sie sich in etwas tieferes Wasser zurück, unter- schreiten aber auch dabei kaum die 10.Meter-Tiefenlinie. Da der Fisch gesellig lebt, lassen sich dort , wo einer an den Haken ging, weitere Exemplare erbeuten. Dies gilt ganz besonders für die Monate August bis September, wenn sich die Aalmuttern paaren und sich oft zu größeren Trupps zusammenschließen.Aber auch später, selbst im tiefsten Winter, nehmen die Fische den Köder. Allerdings sollte der waidgerechte Angler, dann die tragenden Tier schonen und in allen Regionen die nur örtlich geltenden Artenschonzeit einhalten.Aalmuttern lassen sich an dunklen Tagen oder während der Dämmerungszeiten leichter erbeuten, als am Tage. Strahlender Sonnenschein und ruhige See gelten als besonders ungünstig,trübes Wasser und trüber Himmel schaffen bessere vorraussetzungen.

Der Fang beschränkt sich im wesentlichen auf zwei Methoden. In den Häfen entlang der Nordseeküste bevorzugen viele Angler das Posengeschirr entlang der Ostseeküste wird in erster Linie mit dem Paternostergeschirr (zwei Hakenmontage) und dem Laufblei geangelt. Beide Methoden bringen nur dann Erfolg, wenn die Feinheit der Geschirrkombinationen dem geringen Gewicht der Fische und dem manchesmal zögernden Beißverhalten angepaßt ist. Oft ergreifen diese Fische den Köder, ohne ihn davonzutragen, so das der Angler bei Verwendung von zu großem Geschirr vom Anbiß nichts bemerkt. Da die Aalmutter sich keineswegs leicht selbst verhakt, sondern oft in aller Ruhe den Köder Stück für Stück vom Haken knabbert und reißt, ist die Verwendung von feinem Geschirr und empfindlichen Bißanzeigern ratsam.

Es muß gefühlvoll gefischt werden und schon beim ersten Zupfer angeschlagen werden. Aalmuttern sind sehr zählebig und lassen sich hältern. (Achtung wegen Hälterungsverbot)

Um die Bestände zu schützen, ist im Bereich der Flensburger Förde zwischen deutschen und dänischen Fischereibehörden eine Artenschonzeit vereinbart worden. Demnach dürfen alle Aalmuttern von mehr als 20 cm Länge in der Zeit vom 01.10. bis zum 31.01. nicht gefangen werden und auch kleinere Tiere müssen ,soweit erkennbar ist, daß sie trächtig sind, zurückgesetzt werden. Da die Geschlechter bei diesem Fisch nur schwer unterscheidbar sind (lediglich die Ausprägung der Papille am After gibt Hinweise) und zudem die weiblichen Tiere in der Anzahl deutlich überwiegen, sollte der waidgerechte Angler in der Winterzeit ganz auf die Mitnahmen von Aalmuttern verzichten.

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