Fischfotos

Hornhechte

Hornhecht

Belone belone – engl garfish – garpike – greenbone -
dän hornfisk / finn nokkahauki / franz orphie / holl geep

Hornhechte

Hornhechte

Überall in Ost- und Nordsee vertreten, ein typischer Schwarmfisch. Bei sonnigen Wetter kreist er oft am selben Platz umher. Bei weniger Wind kann man sie gut beobachten.

Nach einem Jahr ist der Hornhecht bereits ca 30 cm lang. Zum Ende des zweiten Jahres erreicht er eine Länge von ca 50 cm. Danach wachsen sie langsamer weiter. Durchschnittlich werden Hornhechte bis zum sechsten Lebensjahr bis ca 90 cm lang.

Über Seegrasflächen in unseren Ostseeküstenbereich. In der Neustädter Bucht sowie am Flüggerstrand auf Fehmarn oder auch Westermarkelsdorf. Miramar hat auch schon einige Hornhechte zu Tage gefördert. Die Fische bevorzugen oberflächennahes Wasser. In der offenen See stehen sie selten tiefer als 10 Meter .In den Küstenbereichen dringen sie bis in die flachsten Bereiche vor. Von Mai bis Juli kann man sie auch sehr gut beim Watangeln fangen.

Hornhecht Köpfe

Hornhecht Köpfe

Hornschnäbel Die Kiefer des Hornhechtes ,der Hornschnabel” kann beim Drill schnell beschädigt werden oder mit unter sogar abbrechen. Der freikommende Fisch “verludert” . Aus diesem Grund sollte man Angelmethoden und Angelgeräte wählen die dem Fisch Zeit lassen den Köder zu schlucken. Angelmethoden mit Pose und Fischfetzen sind deshalb zu bevorzugen. Einen Versuch starteten wir am 20.5.2000 mit unserer Charterboottour. Die gemachten Erfahrungen zeigten uns das es sehr schwer ist den richtigen Zeitpunkt für den Anhieb abzupassen. Die Hornhechte ziehen die Posen beim Bootsangeln mitunter sofort unter Wasser ,aber meistens glitten die Schwimmer einige Meter zur Seite weg und tauchten dann Ruckartig mehrmals unter die Wasseroberfläche. Wer zulange gewartet hatte bekam nur noch den Blanken Haken raus. Der richtige Moment ist eine Kunst für sich.

Eine Leichte Spinnrute von ca 3 Metern und eine normale Stationärrolle mit 0,25-er Schnur reichen völlig aus. Kleinere Haken der größe 1.

Der Hornhecht hat z.Z. keine Schonzeit und keinen Artenschutz. Der Hornhecht hat grüne Gräten. Sie sind ein Zeichen für den gesunden Fisch. Die Fische unmittelbar nach dem Fang abschuppen.

gefangene Hornhechte

gefangene Hornhechte

Extra Tip vom Webmaster

Beim Brandungsangeln habe ich mir eine eigene Montage ausgetüftelt um diese möglichst “sauber” ins Wasser zu bekommen. Hierzu Knote ich vor der Hauptschnur eine Keule von 0,55mm ,auf dieser läuft eine Wasserkugel. Über der Wasserkugel läuft “frei” ein Wirbel mit der Mundschnur. Unter der Wasserkugel liegt vor dem Wurf ein Stopper, ein Impactshield wird über dem Blei befestigt , dieses muß mit dem Abstand der Mundschnur zum Stopper liegen. So läuft die Wasserkugel mitsamt der Mundschnur gen Oberfläche nachdem der Impactshield beim auftreffen des Wasser den Haken freigegeben hat.

Hornhechte in Saurer Sahne einlegen oder in Essig (wie Gurken) macht die kleinen Gräten weich.

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Makrelen

Die Makrele

Wissenschaftliche Bezeichnung : Scomber scomber L.

Makrelen

Makrelen

Sie kommen in unsere Nordsee in der Zeit um Juli, je nach Temperatur auch eher. Ein sehr guter Fangplatz ist natürlich die gesamte Nordsee um Helgoland . Wo man Makrelen auch von den Molen aus fangen kann. Tagestouren von Büsum aus mit dem Kutter “MS Blauort” kann ich aus persönlicher Erfahrung empfehlen .Allerdings ist hier meißt eine Anmeldefrist von mehreren Wochen nötig. Auch um die Insel Sylt herum in den tieferen Abschnitten sind gute Fänge möglich.In der Kieler Förde sowie in der Lübecker Bucht und die Gewässer um Fehmarn ab einer Wassertiefe von 20m zählen mit zu den Topstellen in der Ostsee.

Die Makrelen haben eine etwas hörere Körpertemperatur als das sie umgebende Wasser. Während er Winterruhe fressen Makrelen Planton ,im Frühjahr ,nach dem ablaichen, steigt der Nahrungsbedarf stetig an . So das sie sich auf alles stürzen was nicht schneller ist als sie selber. In der Sommerzeit jaden sie vor allem Heringe,Sprotten,Wittlinge, Dorsche und Plattfische oder auch Tobies die nicht älter als 1 bis 2 Jahre sind.

Vor der Nordseeküste werden Makrelen meißt nicht vor Ende Juni Anfang Juli gefangen. Auch in der Ostsee werden sie Mitte Juli erwartet. In Südnorwegen und Jüdländische Küste werden auch hier die Makrelen nicht vor Mitte Juni gefangen.

In der Ostsee und Nordsee werden in der Regel Juni/Juli herum die ersten Makrelen gefangen ,die Saison geht meißt bis Ende September. Die Palette der Köder ist riesig ,zu beginn im Juli beißen Makrelen häufig auf alles was man ihnen anbietet. Kleinere Twisterschwänze, Federn, Fischhaut, Fischfetzen oder kleine Blinker und Spinner. Die herkömmlichen Makrelenpaternoster mit 5 bis zu 8 haken werden am häufigsten auf Angelkuttern benutzt. Wobei es auf einem vollbesetzten Kutter ziemlich problematisch werden kann für einen ungeübten Angler mit einem haufen von Wild gewordenen Makrelen zu hantieren. Wenn sich alle 5 Makrelen einig sind und in eine Richtung abzischen kommt es schon mal vor das der Angler vom Hinterschiff den Angler am Bug des Kahn das Vorfach vertüttelt. :o )) (schon gesehn!!).An windstilleren Tagen sind die Fangaussichten meißtens wesentlich besser als an stürmischen. Die Angelruten sollten nicht zu schwach gewählt werden da 5 bis 6 Makrelen höllisch Dampf drauf haben. Die Schnurstärke kann beruhigt zwischen 0,50 und 0,60mm gewählt werden. Je nach Drift und Strömung werden einfache Wurfbleie oder Pilker ohne Drillinge von 100 bis 500g benutzt.

Keine mir bekannte Schonung. Makrelen werden bis zu 60 cm lang, wobei Patric in Norwegen ein Monstrum von knapp 70 cm fangen konnte. Das Durchschnittsgewicht liegt jedoch bei 500g, Makrelen können aber gut 1000 gr erreichen.

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Dorsch

Der Dorsch

Dorsch

dorsch

Der Dorsch ist ein Räuber, er jagd meißt in Grundnähe auf Fische, Krabben aber auch Würmer und Muscheln gehören zu seiner Beute. Die Monate Oktober bis Dezember sowie Februar (je nach Temperatur) ,März bis Mai sind die besten Monate um von der Küste aus auf Dorsch zu fischen. In diesen Monaten kommen sie in mitteltiefes Wasser zwischen 2 und 5 Meter Wassertiefen sind nun völlig ausreichend. Diese Tiefen sind an einigen Stränden der deutschen Ostsee schon ab Wurfweiten von weniger als 50 Meter zu erreichen. Wenn man sich nun überlegt hat an welchen Strand es gehen soll, sollte (wenn möglich) von einer Düne o.ä der Strand begutachtet werden. Der Dorsch liebt steinigen Grund, Tangfelder , Krautbänke und Muschelkanten mit tiefen Wasser. An den Stränden rund um Fehmarn braucht man nicht lange danach zu suchen ,allerdings sind diese Topplätze meißtens in Wurfweiten um die 100 Meter, nur ein paar liegen darunter. Hierzu zählen Staberdorf, Marinenleuchte, Fehmarnsund, Westermarkelsdorf um nur einige zu nennen. Die Köderpalette für unsere Ostseetiger ist vielfälltig, beginnend mit Wattwürmern zu Seeringelwürmer, Heringsfetzen, Tobiasfischen, Muschelfleisch und Krabben und Garnelen.

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