Aal

Der Aal

Aale zu fangen ist garnicht so schwer, wenn man weiss wo man Angeln muss. Einen genauen Strand zu benennen wäre wohl total falsch aber dennoch möchte ich mit den Erfahrungen rausrücken wo wir schon einige sehr gute Aale auf Fehmarn gefangen haben. Da wäre zum einen Wallnau am Süsswassereinlauf. Staberdorf, allerdings hatten wir dort Aale in einer Entfernung von über hundert Metern vom Ufer gefangen. Dann ist noch Teichhof zu nennen, dort waren unsere Fänge links vom Parkplatz recht gut und zwar schon bei 30 Metern. Sicherlich weiß der eine oder andere von Euch noch weitere gute Aalstrände. Immer her damit :)

Der Toppköder in der Ostsee ist hauptsächlich der Wattwurm. Fischfetzen oder Innereien sowie ganze kleinere Köderfische haben sich aber auch schon bewährt.

Der Aal ist ein Fisch des warmen Wassers. Die Saison beginnt im Mai und endet im Oktober, je nach Temperatur des Wasser auch schon früher.

Aal stehen meißtens schon sehr dicht unter Land. An einem solchen Tag reichen “Normale” Grund oder Karpfenruten schon völlig aus. Beim Aalangeln von der Küste kommt es nicht so sehr auf die Brandung an wie bei unseren anderen Fangfischen. Dafür jedoch aber auf den Untergrund des Fangplatzes wie Steine, Kraut, Kuhlen eben Unterschlupf – möglichkeiten. Aus eigener Erfahrung konnte ich feststellen das bei zu starker Brandung die Aale weiter nach draußen ziehen. Somit sind auch weitere Würfe von nöten. Die Schnur, sowie Bebleiung kann genau wie beim “normalen” Brandungsangeln benutzt werden. Einige Sportfreunde wählen zum Aalfang aber eine Durchlaufmontage mit Sargblei. Hierzu würde ich auch Raten denn wer schon einmal einen guten Aal auf einem Doppelvorfach (Paternoster) gefangen hat weiß das sie sich recht schnell ins gesamte Vorfach eindrehen.

Der Aal geniesst keine direkte Schonung. Jedoch unterliegt sein Fangen einem Mindestmass das je nach Bundesland varriert. In MeckPomm muß der Aal 45 cm lang sein,in Schleswig Holstein “nur” 35 cm. (Angaben ohne Gewähr)

Fische

Fische

Dorsche moegen es Kalt

Das Dorschangeln mit Wattwurm wird erst bei Wassertemperaturen unter 15 Grad Wassertemperatur interessant.

Dorschfangzeiten

Beste Fangzeiten fuer Dorsche. Zum Brandungsangeln sind die Monate November und Dezember die besten Monate zum Angeln an der Kueste auf Dorsch. Zu dieser Jahreszeit kommen die Dorsche dichter unter Land.

Plattfischfangzeiten

Beste Fangzeiten fuer Butt. Zum Brandungsangeln sind die Monate März und April die besten Monate zum Angeln an der Kueste auf Plattfische. Zu dieser Jahreszeit sind die Platte gierig da sie sich vor der Laichzeit nochmal den Magen vollschlagen wollen, allerdings verlieren sie kurz vor dem ablaichen an Geschmack. Daher fange ich meine Platten lieber in den Monaten Oktober und November, zu dieser Zeit stehen die Flachmaenner gut im Fleisch und schmecken wesentlich besser.

Brandungsangeln auf Hornhecht

Beim Brandungsangeln habe ich mir eine eigene Montage ausgetüftelt um diese möglichst “sauber” ins Wasser zu bekommen. Hierzu Knote ich vor der Hauptschnur eine Keule von 0,55mm ,auf dieser läuft eine Wasserkugel. Über der Wasserkugel läuft “frei” ein Wirbel mit der Mundschnur. Unter der Wasserkugel liegt vor dem Wurf ein Stopper, ein Impactshield wird über dem Blei befestigt , dieses muß mit dem Abstand der Mundschnur zum Stopper liegen. So läuft die Wasserkugel mitsamt der Mundschnur gen Oberfläche nachdem der Impactshield beim auftreffen des Wasser den Haken freigegeben hat.

Landesvergleichsangeln im Brandungsangeln 2003

Landesverband Mecklenburg Vorpommern

1 + 2 DAV Brandungsvergleichsangeln DAV-MV 2003

Am 28.03.03 fand der erste Durchgang des Vergleichsangelns des DAV MV auf dem Darß statt. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen und kann somit nur vom zweiten Durchgang am 29.03. berichten.

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ahrenshoop

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ahrenshoop

Nach und nach trafen die Teilnehmer am Treffpunkt hinter Ahrenshoop ein. Thema Nummer 1 war natürlich das Angeln am Vortag, somit bekamen Enrico und ich doch noch ein paar Informationen am Rande mit. Bester Mann am Freitag wurde Veit mit 6 Fischen. Den größten Butt mit 43 cm fing Klaus Skrotzki und den dicksten Dorsch mit satten 66 cm konnte Wolfgang Schoknecht seines Zeichens DAV-MV Präsident überlisten. Von den 17 Teilnehmern wurden allerdings bis auf den einen Dorsch ausschliesslich Plattfische gelandet und das in einer Zahl die den guten Bestand erahnen läßt.

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ahrenshoop 2

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ahrenshoop 2

Die Auslosung und Ankündigungen wurden von Veit durchgeführt nachdem alle Teilnehmer anwesend waren, somit waren wir am zweiten Tag 19 Sportfreunde. Der erste Blick über die Deichkrone sagte eigentlich alles – Null Wind – Null Brandung und sowas von flach das ein Privatangler nebenan locker 20 Meter zum werfen ins Wasser ging. (Was allerdings absolut nichts an Weite bringt). Angelbeginn war 18:00 Uhr und es sollte bis 23:00 Uhr geangelt werden. Als die ersten Montagen in die Ferne flogen ließen die ersten kleineren Platten nicht lange auf sich warten und es vergingen zwischen eintauchen der Köder bis zu den ersten Bissen meißtens nur wenige Minuten dann zappelte wieder eine Platte am Haken. Nicht alle waren massig und mußten – konnten wieder schonend zurückgesetzt werden.

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ruten runter, Ententeich

DAV MV Vergleichsangeln 2003 Ruten runter, Ententeich

Trotz der Spiegelglatten See machte es mächtig Spaß – ein toller Angeltag mit Sonnenschein, ruhiges entspanntes Angeln ohne Brandung – Sternenklarer Himmel und mit den Nachbarn ordentlich Spaß haben. Dazu noch den einen oder anderen schönen Plattfisch landen, was will man(Frau)n mehr. Der Beste hatte Heute 7 Fische. Auch an diesem Tag wurde nur ein Dorsch gefangen also kann man feststellen – reiner Plattfischstrand.

dav-mv-vergleichsangeln-2003-marianne

dav-mv-vergleichsangeln-2003-marianne

Neben mir hatte Marianne Ihren Angelplatz aufgebaut. Die einzige Teilnehmerin im gesamten Feld – gerade einmal trocken hinter den Ohren aber bestimmt die frechste Brandungsdame die ich kenne :-) Also Spaßfaktor 100% war angesagt einfach Klasse. Marianne ist eine Wucht, ich hatte lange nicht mehr soviel zu lachen am Strand. Und das Sie angeln kann konnte Sie am Ende mit 3 schönen Plattfischen unter Beweis stellen, ich selber hatte 4 Fische, Enrico hatte einen Butt.

Alles in Allem – trotz weiter Anfahrt und nicht besonders guten Bedingungen ein tolles Angeln.

Hering

Hering

eng: Herring – franz: Hareng – dän : Sild – holl : Haring

Der Hering wird je nach Rasse unterschiedlich groß und wächst unterschiedlich schnell. Ostseeheringe sind relativ klein und werden bis ca 20 cm groß

Der Schwarmfisch lebt im Freiwasser des Nordatlantiks und seiner Nebenmeere. Der Hering unternimmt weite Wanderungen, zum Laichen kommt kommt er aber immer in Küstennähe und dort sind sie für uns erreichbar.

Auf der Ostsee, vom Boot oder Kutter aus, kann man das ganze Jahr über mit Heringen rechnen. Im März und April geht es richtig zur Sache. Zwischen Kiel und Rügen wird nun auf Hering geangelt was das Zeug hält.

Da der Hering ein Schwarmfisch ist wird dem entsprechend auch meißtens mit Paternostervorfach geangelt. Das Paternostervorfach hat zwischen einem und sechs Goldhaken mit echter Fischhaut oder Reflexfolie. Geworfen wird mit Heringsbleien zwischen 30 und 50 gr. und somit kann man auch mit leichtem Gerät fischen. Ich habe beim Heringsangeln festgestellt das viele “Profis” verschiedene Wurfweiten versuchen und dann die Montage bis zum Grund absacken lassen, sollten sie keine Bisse haben, wird das Blei mit leichten ruckartigen bewegungen heran gezupft und die nächste wurfweite genommen.

Wittling

Wittling

Von der norwegischen Küste reicht das Verbreitungsgebiet dieses Fisches hinunter bis zur portugiesischen Küste.

Ausländische Namen – Dän – hvilling / engl – whiting / franz – merlan holl – wijting
isl – lysa / ital – merlano / norw – hvitting / port – badejo russ – merlang
schwed – vittling / span – merlan

Wissenschaftliche Bezeichnung : Merlangius merlangus

Die Ostsee wird vom Wittling nur im Westlichen Teil bewohnt. (Ausnahmen Bestätigen die Regel). Das Hauptvorkommen des Wittlings erstreckt sich über die gesamte Nordsee und die Gewässer rund um die Britischen inseln.

Tiefen zwischen 20 und 100 Meter sagen diesem Fisch am meißten zu. Bevorzugter Aufenthaltsort ist die Grundnähe, dies gilt vor allem für die Erwachsenen Tiere. Mehr noch als die anderen dorschartigen Verwandten steigt der Wittling aber auch in höhere Wasserschichten auf, um dort nach Nahrung zu suchen. In der Tiefe bewohnen die Fische vor allem weiche, schlammige oder muddig sandige Böden. Geröll und Felsgründe behagen ihnen nicht. Aus der OstseeOstsee ist der Wittling den Anglern vor allem aus den weiträumigen, tiefen Buchten bekannt. (Eckernförder- und Lübecker Bucht) Namentlich dort ,wo sich bei andauernder ruhiger Wetterlage große Strömungskreise bilden, versammeln sich Wittlinge im Sommer und Herbst in großen Schwärmen am Grund. In der westlichen Ostsee gehört die Art zu den häufigsten Fischen. Dasselbe läßt sich auch von der Nordsee sagen, namentlich von ihrem südwestlichen Teil. Unsere holländischen Nachbarn fangen nach Schluß der Makrelensaison im Herbst und Winter mit Naturködern in Grundnähe viele Wittlinge.

In der Deutschen Bucht werden Wittlinge nur rund um Helgoland gefangen. Fänge von den Ufern der Friesischen Inseln sind noch nie bekanntgeworden, was sicherlich mit der Scheu des Wittlings vor flachem Wasser zusammenhängt.

Am Boden fressen Wittlinge vor allem Weichtiere, aber auch kleine Garnelen und Krabben. In erster Linie aber ernähren sich die Wittlinge von anderen Fischen und machen dabei auch nicht vor der Brut halt. Eine besondere Vorliebe haben sie offenbar
für Jungheringe; in der Nähe von Kleinheringsschwärmen kann man immer auf jagende Wittlinge hoffen.

Wittlinge lassen sich das ganze Jahr fangen. In der westlichen Ostsee gelten August und September als beste Monate für die Angelei. Im Gezeitenbereich der Nordsee ist das Beißverhalten offenbar zusätzlich von der aufkommenden Flut abhängig. Ganz allgemein gelten die Morgen- und Abenddämmerung als besonders herrausragende Beißzeiten.

Die wichtigste Angelmethode ist das fischen mit der Paternosterangelei. Je leichter dieses Geschirr gewählt wird, desto mehr Freude wird man beim Fang der relativ Fische haben. Eine leichte, ca 3 m lange Rute, eine einfache Stationärrolle
mit 0,30-er Schnur sind ausreichend. In den Karabinerhaken des Wirbels am Ende der Hauptschnur wird ein Seitenarm-Paternoster eingehängt. Besonders gut eignen sich 2- bis 3-Haken-Paternoster mit Seitenarmen, die in Weichplastikmasse vergossen wurden. Die kurzen Mundschnüre müssen besonders fein gewählt werden, die maximale Stärke sollte 0,20 mm nicht übersteigen.Als Einzelhaken haben sich ,je nach größe der Wittlinge, die Hakengrößen 5 bis 8 bewährt. Man achte auf besonders gut geschärfte Haken. Ans Ende des Paternostergeschirrs befestigt man ein genügend schweres Senkblei. Manche Angler bauen ihre Paternostergeschirre für den Wittlingsfang selbst und bevorzugen Systeme mit 4 bis 8 Haken ,die mit etwa 10 cm langen Mundschnüren an die Hauptschnur geknotet werden .Bei ruhigem Wetter ,speziell bei den spätsommerlichen, stillen Wetterlagen an der Ostseeküste, verspricht die Angelei mit dem Gleitfloß aufregenden Sport, denn anders als beim Paternosterangeln, bei dem der Anbiß gefühlt wird, muß dabei der Anbiß beobachtet werden. Für die Floßangelei verwendet man lange schlanke Gleitfloßformenvon 8 bis 12 g Tragfähigkeit und nur einen bis höchstens drei Haken. Mit beiden Methoden wird etwa ein Meter über dem Grund gefischt. Als Köder verwendet man Daumennagelgroße Stückchen aus der Flanke frischer Fische ; insbesondere Hering und Sprotten eignen sich gut.

Der Anbiß eines Wittlings ist selbst bei einer 30 oder 40 Meter weit ausgeworfenen Leine gut zu spüren und deutlich vom Anbiß anderer Fische zu unterscheiden. Es ist ein ständiges Rucken und Zerren am Köder, und nicht selten gelingt es den kleinen Kerlen, den Haken blank zu putzen, ohne sich selbst zu verhängen. Dasselbe läßt sich auch beim Angeln mit dem Gleitfloß beobachten: Der Schwimmer wird mit ständigen Zügen unter die Wasseroberfläche gezerrt, quittiert man mit einem Anhieb, so geht man nicht selten leer aus. Die Lehre aus diesem Beißverhalten ist, nicht zu große und nur sehr gut geschärfte Haken zu verwenden. Die Köder sollte man immer so klein wie möglich und beim Gleitfloßangeln den Auftrieb des Schwimmers so gering wie möglich halten.

  • Schonmaß des Wittlings in Schleswig-Holstein : 23 cm
  • Schonmaß des Wittlings in Mecklenburg-Vorpommern : 23 cm

Flundern 2002

Enrico mit seiner 47 cm Flunder

Flunder von Enrico V.

Flunder von Enrico V.

Gefangen hat er diesen schönen Plattfisch eine Flunder am Strand von Bojendorf.

  • Gattung: Flunder
  • Monat: Oktober
  • Länge: 47 cm

Marco mit einem 47 cm Plattfisch

Flunder von Marco

Flunder von Marco

Gefangen habe ich diese schöne Flunder am Strand von Bojendorf.

  • Gattung: Flunder
  • Monat: März
  • Länge: 47 cm

Blinkersortiment D-23

Blinkersortiment D-23

Blinkersortiment-d-23

Der erste Test mit dem Blinkersortiment verlief erfolgreich, getestet wurde bei Windstärke 4 auf der Ostsee, vom treibenden Boot auf der Andriftseite.

01.06.2002 Sommerliche Temperaturen

  • Angelzeit: 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
  • Hauptschnur: 0,35 mm
  • Angelrute: 2,65 m Spinnrute mit 60gr. Wurfgewicht
  • Schwarz/Weiß einen Dorsch
  • Rot/Weiß einen Dorsch, zahlreiche Hornhecht-Bisse
  • Pink/Weiß zwei Dorsche verloren, zahlreiche Hornhecht-Bisse
  • Gelb/Silber Hornhecht-Bisse
  • Blau/Silber kam Heute nicht zum Einsatz

Fazit:

Trotz der Starken Drift konnte man feststellen das die Blinker durch Ihre “trudel” Bewegung nicht zu schnell absinken, so dem Fisch im Mittelwasser die Möglichkeit zum Anbiss bieten. Leichte “Übergrundführung” ist sehr gut möglich, die Blinker springen nicht so Stark nach Oben, sondern “trudeln” mehr in Boden Nähe. Dennoch ist es möglich, durch einen leicht schnellern Einzug die Blinker auf einer gewünschten Tiefe laufen zu lassen.

Die Wirbel, Sprengringe und Blinkerkörper sind aus sehr gutem Material. Ich finde, daß die brünnierten Haken für Süßwasser sehr gut sind, im Salzwasser sollte man diese nach dem zweiten oder dritten Angeleinsatz durch andere ersetzen. Stein- und Grundberührungen führen zu Abnutzungen, gerade die schärfe leidet darunter.

Die Lackierung ist gut, Steinschläge zeigten weder Kratzer noch Absplitterungen der Lackierung. Die Wurfeigenschaften sind meiner Meinung nach sehr gut, selbst bei voller Wucht kam der Blinker weder ins Flattern noch überschlug sich der Drilling.

Diese und andere aktuelle Kunstköder finden Sie demnächst auf Kunstköder-Vertrieb.de

Niesler Cup 2001

Kühlungsborner Brandungsangeln

Am 3.November trafen sich 150 Brandungsangler in Kühlungsborn um beim Gemeinschaftsangeln ihr können unter Beweis zu stellen. Das Wetter zeigte sich für das Brandungsangeln von seiner besten Seite, bedeckter Himmel und Wind der Stärke 3-4 liessen auf viele Fische hoffen. Treffpukt war um 14.30 beim Angelgerätehändler Niesler. Weiterlesen

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